azena build
Du baust deine erste echte, im Netz erreichbare App — ohne klassisches Programmieren. Du beschreibst sie in normaler Sprache, lässt sie von einem Werkzeug wie Lovable oder v0 bauen, verfeinerst sie Prompt für Prompt, schließt Daten und Login an und veröffentlichst sie unter einer öffentlichen Adresse. Genauso wichtig: Du weißt, wo die Grenzen liegen, wann eine schöne Vorschau nur eine Attrappe ist und ab wann du einen echten Entwickler brauchst.
Was du danach kannst
- Verstehen, was Prompt-to-App ("Vibe Coding") heute kann — und was nicht
- Die fünf Werkzeuge (Lovable, v0, Bolt.new, Replit, Claude Artifacts) einordnen und das passende wählen
- Eine Idee in App-Sprache übersetzen (Scoping) und gute Bau-Prompts schreiben
- Eine App per Prompt bauen, iterieren und Daten + Login anschließen
- Eine App unter einer öffentlichen Adresse veröffentlichen und teilen
- Grenzen und Sicherheitsrisiken erkennen und wissen, wann ein echter Entwickler nötig ist
Das Curriculum
18 Lektionen · Schritt für Schritt
- 01
Die Landkarte — was "Prompt-to-App" heute kann (und nicht)
10′App in Worten beschreiben, App zurückbekommen. Was das bedeutet — und wo der Haken sitzt.
- 02
Die fünf Werkzeuge im Profil
12′Lovable, v0, Bolt.new, Replit, Claude Artifacts — was jedes ist und worin es stark ist.
- 03
Deine Idee in App-Sprache übersetzen (Scoping)
10′Bevor du irgendein Werkzeug öffnest: ein Kern-Nutzen, wenige Screens, klare Datenobjekte.
- 04
Gute Prompts schreiben — du bist der Auftraggeber
10′Zweck, Zielgruppe, Aussehen — konkret. Ein Feature pro Prompt. Skizzen helfen.
- 05
Deine erste App mit einem Werkzeug
12′Vom ersten Prompt zur klickbaren Version — mit Lovable oder v0, mit Live-Vorschau.
- 06
Iterieren per Prompt — korrigieren, verfeinern, fixen
9′Änderungen sagst du in normaler Sprache. Manche Werkzeuge testen und reparieren selbst.
- 07
Wenn die KI etwas kaputt macht — Versionen, Checkpoints & Zurückrollen
9′Der häufigste Schreckmoment beim Bauen: Eine kleine Änderung zerlegt etwas, das lief. Jedes ernsthafte Werkzeug speichert deine App fortlaufend — eine kaputte Version ist nie ein Drama, sondern ein Klick zurück.
- 08
Daten & Login anschließen — aus der Attrappe wird eine echte App
11′Eine App ohne gespeicherte Daten und ohne Login ist eine Vorschau. So machst du sie echt.
- 09
KI-Funktionen einbauen — Artifacts, Integrationen, Bots
9′Die App soll nicht nur Daten verwalten, sondern mitdenken — KI als Funktion drin.
- 10
Welches Werkzeug wofür? — die Entscheidungs-Lektion
9′Fünf Werkzeuge, fünf Lieblingssituationen. Eine Tabelle, die die Wahl abnimmt.
- 11
Veröffentlichen & teilen — Deploy mit öffentlicher Adresse
8′Auf deinem Bildschirm zählt nicht — eine echte App hat eine Adresse, die andere öffnen können.
- 12
Mit echten Nutzern testen — zuschauen statt fragen
10′Du kennst deine App zu gut, um ihre Stolperstellen noch zu sehen. Der zuverlässigste Test ist, einer fremden Person eine echte Aufgabe zu geben und still zuzuschauen, wo sie hängenbleibt — fünf Personen reichen schon.
- 13
Grenzen & Sicherheit — die unbequeme Wahrheit
11′Das Tempo hat einen Preis. Die Zahlen, die jeder kennen muss, bevor er etwas veröffentlicht.
- 14
Automatisierung & Workflows in der App — Auslöser, Aktion, Benachrichtigung
10′Deine App soll nicht nur warten, sondern handeln: Wenn etwas passiert, tut sie von selbst das Richtige.
- 15
Zahlungen & Monetarisierung einbauen — aus dem Projekt wird ein Angebot
10′Wenn Menschen für deine App bezahlen sollen, brauchst du einen sicheren Bezahlweg — und ein paar klare Regeln.
- 16
Eigene Domain, Branding & Mehrsprachigkeit — aus dem Prototyp wird ein Produkt
9′Eine kryptische Adresse und Standard-Aussehen schreien „Prototyp". Drei Schritte lassen deine App nach echtem Produkt aussehen.
- 17
Rechtliches für deine App — Impressum, Datenschutz & DSGVO
9′Sobald deine App öffentlich ist, sind Impressum und Datenschutzerklärung in Deutschland Pflicht. KI hilft beim ersten Entwurf — rechtssicher wird es erst mit echter Prüfung. (Orientierung, keine Rechtsberatung.)
- 18
Wann du einen echten Entwickler brauchst
9′Selbstbewusst die Grenze ziehen — und wissen, wie es danach weitergeht.
Was du baust
Echte Artefakte, keine Theorie
Deine Idee scopen
Ergebnis: Ein Scoping-Zettel: ein Kern-Nutzen, drei bis fünf Screens, die Datenobjekte mit Feldern.
Deine erste App per Prompt bauen
Ergebnis: Eine klickbare erste App-Version + die Liste der eingesetzten Prompts.
Daten & Login anschließen
Ergebnis: Eine App, die Eingaben speichert und deren Admin-Bereich hinter einem Login liegt.
Sicherheits-Check vor dem Deploy
Ergebnis: Eine ausgefüllte Sicherheits-Checkliste mit klarem "freigegeben" oder "erst nachbessern".
Capstone: Mini-Buchungs-App für ein Lokal-Business deployen
Ergebnis: Eine deployte, öffentlich erreichbare Buchungs-App + bestätigte Sicherheits-Checkliste (Admin hinter Login, keine Daten ohne Anmeldung sichtbar).
Der Prompt-zu-App Build-Loop
Du beschreibst die App in Worten — die KI baut, du dirigierst und korrigierst.
Vibe Coding heißt: Du tippst „Baue mir eine Buchungs-App…“ — und aus dem Skelett-Wireframe fließen gestaffelt Überschrift, Formularfelder und der „Buchen“-Button ein. Dann läuft der Kreis weiter: Prompt → Vorschau → Korrektur → Prompt, ein Feature pro Schritt. Was am Loop-Ende rot aufleuchtet, ist kein Schmuck: das Schloss erinnert daran, dass eine schöne Vorschau noch keine sichere App ist.
- 01
Bolt
Schnelles Mockup ohne Konto-Setup — browserbasiert, Node only.
- 02
v0
Polierte UI in React/shadcn + ein-Klick-Deploy zu Vercel.
- 03
Lovable
Volle App mit DB, Login & Zahlungen (Supabase) — React/PWA.
- 04
Replit
Tieferes Backend, 50+ Sprachen, baut/testet/fixt selbst.
- 05
Artifacts
Per Chat gebaut und teilbar — schnell und niedrigschwellig.
Lovable baut die ganze App
Lovable erzeugt aus deinem Prompt Tabellen, Login und Zahlungs-Infrastruktur (Supabase) und gab eine Series-B-Finanzierung im hohen dreistelligen Millionen-Bereich bei einer Milliarden-Bewertung bekannt — Hunderttausende neue Projekte täglich.
Vorschau ist keine sichere App
Der Red-Access-Report „Shadow Builders“ (Mai 2026) fand über 380.000 öffentlich erreichbare vibe-codete Assets, mehr als 2.000 mit auslesbaren sensiblen Daten — oft per Default offen für Admin-Zugriff. Frage immer: Wer hat Zugriff?
Du dirigierst — er übernimmt das Riskante
Für Sicherheit, Compliance, komplexe Logik und Skalierung brauchst du einen Entwickler. Du behältst die Kontrolle über Code-Eigentum und Export (z. B. Lovable → GitHub); Cursor ist die nächste Stufe — und setzt Code-Wissen voraus.
Deine erste App in Worten bauen — mit Nova als Mentor, vom Prompt bis zur öffentlichen URL.
Track startenBelege & Quellen
Jede Aussage ist belegt — echte, geprüfte Quellen statt Behauptungen.
Reinschnuppern
Gratis-VorschauGO vs. NO-GO — ein echtes Beispiel aus dem Track.
Wie der Track läuft
Mit Nova als Mentor
Dein KI-Mentor erklärt jedes Konzept, gibt dir fertige Claude-Code-Prompts und hilft bei jeder Frage.
Geprüftes Siegel
Nimm eine echte App-Idee. Erklär Nova: Was ist der Kern-Nutzen, welche Screens und Datenobjekte braucht sie? Mit welchem der fünf Werkzeuge würdest du sie bauen und warum? Beschreibe, wie du sie Feature für Feature per Prompt baust und nach jeder Runde prüfst, wie du Daten und Login anschließt (damit es keine Attrappe bleibt) und wie du sie unter einer öffentlichen Adresse veröffentlichst. Geh zuletzt die Sicherheitsfragen vor dem Deploy durch und sag, ab wann du einen echten Entwickler holen würdest.
In deinem Tempo
Rund 149 Minuten Kerninhalt — plus deine eigenen Projekte. Jederzeit pausierbar.
Fehler, die du vermeidest
- Zu groß starten — die ganze App auf einmal bauen wollen statt Feature für Feature.
- Ein Mockup mit einer fertigen App verwechseln — eine schöne Vorschau ohne Datenbank und Login ist eine Attrappe.
- Sicherheit ignorieren — öffentlich stellen ohne Zugriffsrechte oder Schlüssel im Klartext (genau das speiste die über 2.000 Lecks).
- KI-Apps blind an echte Firmensysteme hängen — das "Shadow-Builders"-Risiko, vorbei an der IT.
- Das falsche Werkzeug greifen — z.B. Cursor (Entwickler-Tool, Code-Wissen nötig) statt Lovable oder Artifacts.
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