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Spezialisierungs-Track

azena craft

Du entwickelst ein geschultes Designauge und baust Oberflächen, die teuer und durchdacht aussehen statt nach AI-Slop — mit klarer Hierarchie, großzügigem Spacing, disziplinierter Typografie, einem Token-System und gezielten Claude-Prompts.

19 Lektionen 206 Min 250 Token Detailseite gratis
Track starten 250 TokenUI/UX, das teuer aussieht — nicht nach AI-Slop.

Was du danach kannst

  • Gutes von mittelmäßigem UI an konkreten Prinzipien unterscheiden (GO/NO-GO)
  • Hierarchie, Spacing, Kontrast und Typografie bewusst einsetzen
  • Ein einfaches Design-Token-System (Farben, Spacing, Radius) aufsetzen
  • Microinteractions & Motion dezent und sinnvoll einsetzen
  • Claude Code mit präzisen Design-Vorgaben zu hochwertigen Oberflächen steuern

Das Curriculum

19 Lektionen · Schritt für Schritt

  1. 01

    Das Designauge — GO vs. NO-GO sehen lernen

    9

    Den Unterschied zwischen amateurhaft und durchdacht auf einen Blick erkennen.

  2. 02

    White-Space & Rhythmus — warum teure UIs atmen

    10

    Großzügiges Spacing und konsequentes Alignment trennen Profi von Amateur.

  3. 03

    Kontrast, Farbe & eine klare Aktion

    11

    Lesbarkeit sichern, Fokus lenken, eine einzige primäre Aktion pro Ansicht.

  4. 04

    Typografie & Design-Tokens — das System dahinter

    11

    Eine Schriftfamilie, eine Skala, ein Token-Set — Konsistenz, die sich selbst durchsetzt.

  5. 05

    Polish & Motion — und deinen KI-Agenten präzise steuern

    10

    Dezente Microinteractions, der letzte Schliff, und präzise Prompts, die mit jedem KI-Agenten hochwertiges UI liefern.

  6. 06

    Motion & Microinteractions — Bewegung mit Bedeutung

    11

    Gute Animation lenkt Aufmerksamkeit und erklärt Veränderung — sie ist nie Dekoration.

  7. 07

    Responsive & Mobile-First — ein Layout für alle Geräte

    11

    Nicht mehrere Seiten, sondern ein flexibles Layout — und du beginnst beim kleinsten Screen.

  8. 08

    Design-Systeme & Komponenten — einmal bauen, überall nutzen

    11

    Von Einzel-Screens zu wiederverwendbaren Bausteinen — Konsistenz, die mitwächst.

  9. 09

    Layout-Grundlagen — Grid & Flexbox denken

    11

    Zwei Layout-Werkzeuge, eine Denkweise: Ausrichtung, Verteilung und Rhythmus statt zufälliger Stapel.

  10. 10

    Formulare & Inputs — die schwierigste UI gut machen

    12

    Labels, Validierung und Fehlerzustände, die helfen statt frustrieren — die Königsdisziplin der UI.

  11. 11

    Accessibility (a11y) — für alle nutzbar bauen

    12

    Kontrast, Fokus, Tastatur und Screenreader: Zugänglichkeit ist Handwerk, kein Sonderfall.

  12. 12

    Zustände designen — nicht nur den Happy Path

    11

    Empty, Loading, Error, Success: die Zustände, die im Design-Mockup fehlen und die App echt machen.

  13. 13

    Komponenten-Anatomie & States — hover, focus, active, disabled

    11

    Eine Komponente ist nicht ein Bild, sondern ein Satz Zustände — konsistent gestaltet wirkt sie lebendig.

  14. 14

    Dark Mode & Theming — ein System, mehrere Erscheinungen

    11

    Hell, dunkel und mehr aus einem einzigen Token-Set — wenn die Grundlage stimmt, ist Theming Minutensache.

  15. 15

    Daten-schwere UIs — Tabellen, Listen & Dashboards lesbar machen

    12

    Dichte, Ausrichtung und sichtbare Sortier-/Filter-Affordanzen verwandeln eine Datenwand in etwas, das man auf einen Blick liest.

  16. 16

    Navigation & Informationsarchitektur — wo bin ich, wo kann ich hin?

    11

    Menüs, Hierarchie und mobile Navigation, die dem Nutzer jederzeit zeigen, wo er steht und wie er weiterkommt.

  17. 17

    Wahrgenommene Performance — Skeletons & optimistische UI

    11

    Schnell sein ist gut, sich schnell anfühlen ist genauso wichtig — Skeletons, optimistische Updates und sofortiges Feedback gewinnen das Gefühl.

  18. 18

    KI-Antworten im UI — Streaming, Stopp und die Zustände einer denkenden Maschine

    10

    Eine KI-Antwort braucht Sekunden, nicht Millisekunden. Streaming, ein Stopp-Knopf und vier klare Zustände machen aus dem Warten ein gutes Gefühl.

  19. 19

    Performance — schnell ist ein Feature

    11

    Schöne UIs, die langsam laden, verlieren Nutzer — die Core Web Vitals zeigen, woran es liegt.

Was du baust

Echte Artefakte, keine Theorie

Vorher/Nachher: eine Card redesignen

Ergebnis: Ein Screenshot oder eine Live-URL mit beiden Card-Varianten nebeneinander + 2-3 Sätze, welche Prinzipien die GO-Version stark machen.

Ein Mini-Token-System aufsetzen

Ergebnis: Repo-Link oder Code-Snippet mit dem Token-Set + Button/Card, die nur Tokens nutzen, und einem funktionierenden Hell/Dunkel-Switch.

Landingpage-Hero im Premium-Stil

Ergebnis: Live-URL oder Screenshot des Heros + 2-3 Sätze, welche Prinzipien aus dem Track du eingesetzt hast.

Capstone: Premium-UI mit Design-System, Motion & grünen Web Vitals

Ergebnis: Live-URL + Lighthouse-Report (Vitals grün) + kurze Begründung je angewandtem Prinzip + dein Token-Set.

Anatomie eines teuren Interfaces

Warum manche UIs teuer aussehen — und KI-Slop nicht. Die fünf Entscheidungen, die den Unterschied machen.

FokusNeu

Tiefe Arbeit, ohne Lärm

Ein Modus, eine Aufgabe. Alles andere tritt zurück, bis du fertig bist.

Pausierbar·Tastenkürzel ⌘F
31245
  • 1

    Eine Akzentfarbe — sparsam

    Genau ein Akzent, gezielt auf die wichtigste Aktion. Slop nutzt drei Verläufe; Craft nutzt einen Akzent auf ruhigem Grund.

  • 2

    Großzügiges, konsistentes Spacing

    Ein einziges Raster (z. B. 4/8 px). Der Weißraum arbeitet — nicht jedes Pixel muss gefüllt sein.

  • 3

    Eine Typo-Skala, klare Hierarchie

    Wenige Stufen aus einer Skala statt fünf zufälliger Größen. Das Auge findet sofort die Reihenfolge.

  • 4

    Kontrast & Ruhe

    Starker Kontrast nur dort, wo es zählt; der Rest tritt zurück. Ruhe liest sich als Wertigkeit.

  • 5

    Textur statt Effekte

    Subtile Tiefe (Korn, feine Kanten) statt Glow- und Schatten-Spam. Distinktion kommt aus Beschränkung.

„AI slop“ wurde 2025 zum Wort des Jahres (Macquarie Dictionary) — generische KI-Optik ist ein benannter Makel geworden. Wer teuer aussehen will, baut dagegen: Beschränkung, Hierarchie, Textur. Die modernen Mittel dafür sind 2026 Standard:

OKLCH-Farben

Perzeptiv gleichmäßig — saubere Verläufe & vorhersehbarer Kontrast. Baseline (seit Nov 2025).

Variable Fonts

Eine Datei, stufenlose Achsen (Gewicht, optische Größe) — Typo-Präzision ohne 6 Font-Dateien.

clamp() + Container Queries

Fließende Typo & Komponenten, die auf ihren Container reagieren. Beide Baseline (2025).

text-wrap: balance

Gleichmäßige Zeilen in Überschriften — reine Politur, die das Auge als „durchdacht“ liest.

Hinweis: text-wrap: pretty ist progressive Enhancement (noch nicht in Firefox) — Fallback bricht nichts.

Dein Designauge an echten Beispielen schulen — mit Nova als Mentor, bis dein UI teuer aussieht.

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Belege & Quellen

Jede Aussage ist belegt — echte, geprüfte Quellen statt Behauptungen.

Adam Wathan & Steve Schoger · „Refactoring UI“Don Norman · „The Design of Everyday Things“Dieter Rams · Zehn Thesen für gutes DesignGestaltpsychologie · Gesetz der NäheW3C · WCAG 2.1, Kontrast (Minimum) AAHick’s Law (Hick & Hyman)Matthew Butterick · „Practical Typography“Jakob Nielsen · 10 Usability-Heuristiken (NN/g)Val Head · „Designing Interface Animation“Ethan Marcotte · „Responsive Web Design“ (A List Apart, 2010)Brad Frost · „Atomic Design“MDN Web Docs · CSS Grid LayoutGestaltpsychologie · Prinzip der AusrichtungNielsen Norman Group · „Placeholders in Form Fields Are Harmful“W3C · „Using ARIA“, Rule 1W3C · Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Reinschnuppern

Gratis-Vorschau

GO vs. NO-GO — ein echtes Beispiel aus dem Track.

Wie der Track läuft

Mit Nova als Mentor

Dein KI-Mentor erklärt jedes Konzept, gibt dir fertige Claude-Code-Prompts und hilft bei jeder Frage.

Geprüftes Siegel

Zeig Nova ein UI, das du gebaut oder verbessert hast (oder eine Card aus der Aufgabe). Erkläre mit den Prinzipien aus diesem Track, WARUM die GO-Version besser ist als die NO-GO-Version — Hierarchie, Spacing, Kontrast, eine primäre Aktion, Typo/Tokens. Formuliere dann den präzisen Claude-Prompt, mit dem du so ein Ergebnis erzeugen würdest: welcher Stil, welche Tokens, welche Referenz, welches Hover-Verhalten?

In deinem Tempo

Rund 206 Minuten Kerninhalt — plus deine eigenen Projekte. Jederzeit pausierbar.

Fehler, die du vermeidest

  • Alles gleich groß/fett — fehlende Hierarchie ist der häufigste und teuerste Fehler.
  • Zu enges Spacing (p-2 überall); im Zweifel Padding verdoppeln.
  • Helles Grau auf Weiß als Body-Text — scheitert an WCAG AA, ermüdet die Augen.
  • Mehrere Akzentfarben gleichzeitig — der Blickfang verpufft.
  • Mehrere Fonts/Zufallsgrößen statt einer Familie mit klarer Skala.
  • Vage Claude-Prompts ('mach es schön') statt Stil + Tokens + Referenz + Verhalten.

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